Randversteifungen helfen die Steifigkeit und Tragfähigkeit einer Leichtbaukonstruktion zu erhöhen. Für Randversteifungen gelten die in DIN 18807 und in den Zulassungsbescheiden aufgeführte Anforderungen.
Regendichtheit ist gegeben, wenn die einzelnen Dachdeckungsbeauteile mit ihren Längs- und Querüberdeckungen so angeordnet bzw. angebracht sind, dass bei erwarteten Niederschlägen die Dachkonstruktion vor abfließendes Wasser, Flugschnee oder Teibregen geschützt ist. Regendichtheit kann unter anderem durch die Verwendung geeigneter Dichtbänder und zugelassener Verbindungen erreicht werden.
Dachdeckungen und Wandbekleidungen, die so konstruiert sind, dass sie unter normalen Witterungsverhältnissen Regenwasser vom Dachfirst bis zur Traufe bzw. von der Attikhaube bis zum Sockelanschluss leiten ohne, dass dieses in das Innere des Bauwerkes eindringt, werden als regensicher bezeichnet.
Riegel sind horizontal angeordnete konstruktive Profile in einer Fassade (Wandriegel), Dachkonstruktion (Dachriegel) oder Ebene (Geschossriegel).
Als Rippe oder Rippenbreite wird der Profiltafelabschnitt von Mitte, Ober- oder Untergurt bis Mitte, Ober- oder Untergurt bezeichnet.
Kleinere Rohrdurchführungen bis zu einem Durchmesser von 200 mm können meist durch Ausschneiden der Metalldeckung und Verwendung von flexiblen Rohrmanschetten durchgeführt werden.
Bei der Anordnung von Rohrdurchgängen ist stets darauf zu achten, dass durch sie die Tragsicherheit der Dacheindeckung nicht gefährdet wird und, dass ein Anstauen von Niederschlagwasser firstseitig der Rohrabdichtung ausgeschlossen ist. Deshalb empfehlen sich Rohrdurchführungen an Rippen oder Untergurtsicken.
Der Einsatz einer Rohrmanschette ermöglicht eine vollständig wetterdichte Rohrdurchführung an Dach und Fassade. Rohrmanschetten passen sich flexibel an die Geometrie des Trapezbleches an und sind in unterschiedlichen Durchmessergrößen erhältlich.