Verbindungselemente sind korrosionsbeständige oder korrisionsgeschütze Befestigungselemente wie Blindnieten, Schrauben oder Setzbolzen, die zur Herstellung von formschlüssigen Verbindungen eingesetzt werden. Ihre Anwendungsmöglichkeiten werden durch bauaufsichtliche Zulassungen, Normen oder die Europäischen Technischen Zulassungen festgelegt.
Verbunddeckenprofile oder Verbunddecken sind aus ebenen Stahlblech durch Kaltumformung hergestellte, selbsttragende Stahlprofiltafeln mit in Tragrichtung parallelen, trapezförmigen der ähnlichen Rippen. Sie dienen als Schalung und in Verbindung mit dem bauseits aufgebrachten Ortbeton als Bewehrung. Die Verbundwirkung zwischen Stahlprofilblech und Beton kann durch Reibungseffekte (bei einer hinterschnittenen Profilgeometrie) oder als Flächenverbund (durch ins Blech eingeprägte Noppen und Sicken) gesichert werden. Die Verbundkräfte können aber auch am Blechende konzentriert und durch Endverankerungen übertragen werden.
Die Verlegfläche bezeichnet die von Profiltafeln überdeckte Fläche, inklusive Dachausschnitte.
Bei verzinktem Stahl wird durch unterschiedliche Verfahren ein Überzug aus metallischen Zink aufgebracht. Dieser bildet bei Witterungseinflüssen eine schützende Passivschicht aus Zinkcarbonat, sodass verzinkter Stahl nicht korrodiert. Verzinkter Stahl ist durch die Zinkschicht zwar sehr gut vor Korrosionsschäden geschützt, die Zinkschicht selbst ist aber Korrosiosbelastungen ausgesetzt, wodurch es schnell zur Zinkkorrosion kommen kann. Verzinkter Stahl ist ohne Beschichtung grundsätzlich nicht für den Außeneinsatz geeignet und entspricht der Korrosionsschutzklasse KI.