Wände sind senkrecht stehende, flächenhafte Bauteile. Es wird zwischen Außen-, Innen- und Trennwänden differenziert. Weiterhin unterscheidet man zwischen tragenden und nicht tragenden Wänden. Eine nichttragende Wand dient als Trennwand oder als Teil der Gebäudehülle. Anders als einer tragenden Wand kommen ihr aber keine tragenden oder aussteifenden Funktionen zu.
Wandpanelle sind tragende Profiltafeln mit in Tragrichtung parallelen Stegen, die meist als Außenschale eingesetzt werden. Wandpaneele werden mittels Kaltumformung aus ebenen Metallblechen hergestellt. Eine Schließung der Paneele an den Querrändern ist durch eine werksseitige Kopfkantung möglich.
Ein Warmdach ist eine einschalige, unbelüftete Dachkonstruktion. Ursprünglich wurde das Warmdach meist bei Flachdachkonstruktionen eingesetzt, inzwischen wird es häufig auch bei Steildächern verwendet.
Bei Warmdächern wird auf die für das Kaltdach typische Belüftungsschicht verzichtet, welche durch die Dachkonstruktion dringende Feuchtigkeit abtransportiert. Dampfsperren dienen dazu, die Durchdringung des Dachaufbaus mit Feuchtigkeit zu verhindern.
Als Wärmeschutz werden alle Maßnahmen zur Energieeinsparung bezeichnet. Es wird zwischen winterlichem und sommerlichen Wärmeschutz unterschieden. Um die Wärme im Gebäude zu halten, ist beim winterlichen Wärmeschutz die Vermeidung von Wärmebrücken von besonderer Bedeutung. Ziel des sommerlichen Wärmeschutzes ist es, so wenig Wärme wie möglich in das Gebäude hineinzutragen. Hierzu werden Verschattungselemente und Sonnenschutzgläser genutzt.
Wellblechprofile sind aus ebenem Stahl- oder Aluminiumblech hergestellte, selbsttragende Profiltafeln mit in Tragrichtung parallelen, bogenförmigen Rippen, ähnlich einer Sinuskurve mit Wellenbergen und Wellentälern.
Werkstoffe sind Materialien, die innerhalb des Produktionsprozesses verarbeitet werden und somit ins Endprodukt eingehen. Zur Sicherstellung der Güte werden Werkstoffe im Rahmen der Werkstoffprüfung überwacht.